Wolfgang Feyerabend

geb. 1951 in Wittenberg, Schulbesuch
und Studium der Germanistik in Leipzig, arbeitete
als Verlagslektor, Literaturkritiker und Hörspielautor. Er
gründete 1995 die „Berliner Autoren Führungen“ und lebt
heute als freiberuflicher Schriftsteller in Berlin.

Berliner Hinterhöfe

Berlins Hoflandschaften sind einzigartig. Keine andere deutsche Stadt hat eine solche Vielfalt davon vorzuweisen. Die Palette reicht von Vorstadthöfen des 18. Jahrhunderts mit ehemaligen Remisen, Werkstätten und Stallungen über Hofanlagen aus dem frühen 19. Jahrhundert, derer sich die einsetzende Industrialisierung bemächtigte, bis hin zur schier unüberschaubaren Zahl gründerzeitlicher Mietskasernen mit drei, vier Höfen und ihren seinerzeit zu Recht beklagten Wohnverhältnissen. Autor Wolfgang Feyerabend, seit mehr als zwanzig Jahren mit dem Thema befasst, zeichnet anhand bekannter Objekte wie den Hackeschen Höfen oder Riemers Hofgarten, aber auch zahlreicher gänzlich unbekannter Beispiele die Geschichte der Berliner Höfe nach, die sich als Refugium im hektischen und lärmenden Großstadtraum heute mehr denn je des Zuspruchs erfreuen. »

208 Seiten, Hardcover, 2016
ISBN: 978-3-939629-27-6

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Die Rosenthaler Vorstadt

Ab 1752 entstand vor dem Rosenthaler und dem Hamburger Tor eine Siedlung für Handwerker aus dem Voigtland, die zum Ausbau der Residenzstadt nach Berlin geholt worden waren. Zwischen Tor- und Invalidenstraße wurden Brunnen-, Acker-, Berg- und zuletzt die Gartenstraße angelegt. Anfangs Neu-Voigtland genannt, erhielt das Quartier später den offiziellen Namen Rosenthaler Vorstadt. Das einst privilegierte Viertel entwickelte sich nur wenige Jahrzehnte nach seiner Entstehung zu einer Armenkolonie. Im 19. Jahrhundert bis Gesundbrunnen einerseits sowie Schwedter und Choriner Straße andererseits erweitert, blieb die Gegend weiterhin ein sozialer Brennpunkt. Mit dem Mauerbau kam es zur Teilung des Viertels entlang der Bernauer Straße. Mauergedenkstätte und Versöhnungskapelle erinnern an dieses schmerzliche Kapitel... mehr Infos: »

160 Seiten, Hardcover, 2015
ISBN: 978-3-939629-28-3

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Das Scheunenviertel und die Spandauer Vorstadt

Als einziges historisches Stadtquartier Berlins, das weitgehend geschlossen erhalten geblieben ist und mit Bauten wie der Sophienkirche, der Neuen Synagoge oder den Hackeschen Höfen auf mehr als drei Jahrhunderte Berliner Architektur- und Baugeschichte verweisen kann, stellt die Spandauer Vorstadt mitsamt dem Scheunenviertel einen Glücksfall dar. Seit den 1990er Jahren hat sich die Gegend rund um den Hackeschen Markt und den Rosa-Luxemburg-Platz außerdem zum angesagten Ort des Kultur- und Nachtlebens im Zentrum der Bundeshauptstadt entwickelt. »

200 Seiten, Hardcover, 2016
ISBN: 9783939629382

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Der L&H Verlag

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